Presse

  Bericht über die JFG im Tagblatt

Die JFG: ein Modell für die Zukunft kleiner Vereine?

Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Lewin

Freitag, 14. Januar.2011

Auch im Haßbergkreis haben sich schon mehrere Vereine zu Jugendfördergemeinschaften zusammengeschlossen

Fussball

Weniger Kinder, mehr Freizeitmöglichkeiten - die Sportvereine auf dem flachen Land stehen vor einer schweren Zukunft. Kaum ein kleiner Verein, der es schafft, die erste Herrenmannschaft mit genügend Eigengewächsen zu bestücken, die Folgen sind zumeist Spielgemeinschaften mit den Nachbarn oder sogar Vereinssterben. Überall herrscht auf den Sportplätzen das gleiche Problem: es gibt zu wenig Nachwuchs.

Abhilfe schaffen da sogenannte Jugendfördergemeinschaften. Eingerichtet, um Vereinen die Möglichkeit zu geben, ihre Talente am Ort zu halten, wenn die eigene Mannschaft höherklassig spielen kann, werden die JFG allerdings in den meisten Fällen als Alternative zu Spielgemeinschaften genutzt.

Hinter diesen JFG verbergen sich mehrere - zumeist kleine - Vereine einer Region, die sich zu einem neuen Verein zusammengeschlossen haben, ohne aber den "alten" Verein aufzugeben. Mit einer eigenen Vorstandschaft, rekrutiert aus Verantwortlichen der Gründer-Vereine, eigener Satzung und eigenen Spielerpässen wird so versucht, den Folgen des demographischen Wandels zumindest ein wenig entgegen zu treten und den Kindern und Jugendlichen vor Ort die Möglichkeit zu geben, weiterhin Fußball zu spielen.

Sieben dieser JFG gibt es im Fußballkreis Schweinfurt, im Bereich Haßberge/Steigerwald sind es derzeit drei Jugendfördergemeinschaften. Im Süden haben sich der TSV Westheim, die DJK Oberschwappach, der SV Hainert, der FC Donnersdorf und die DJK Traustadt zur JFG Kickers Zabelstein zusammengeschlossen, im Norden spielen Jugendliche vom SV Hofheim, vom SV Rügheim, von der SG Lendershausen/Ostheim und vom TSV Goßmannsdorf unter dem Namen JFG Hofheimer Land, und im Osten gibt es die JFG Heilige Länder mit Kickern aus Neubrunn, Kirchlauter, Lußberg und Hermannsberg.

Kreis-Juniorenleiter Gottfried Bindrim sieht die JFG durchweg positiv: "Die Vereine sind dadurch in der Lage, weiterhin Jugendmannschaften zu haben, das jährliche Umschreiben der Spielerpässe fällt weg, das ist keine schlechte Sache," so Bindrim.

Der Kreis-Juniorenleiter aus Wasserlosen kennt allerdings auch die Nachteile der Jugendfördergemeinschaften, allen voran die mehr als bürokratischen Hürden bei der Gründung eines neuen Vereins. Dennoch erwartet Bindrim weitere JFG: "pro Jahr werden wohl ein bis zwei neue Jugendfördergemeinschaften hinzukommen."

Der Name der neuen Vereine soll einen deutlichen Bezug zum Standort bieten. Das ist bei der JFG Kickers Zabelstein gewiss der Fall. Rund um den Hügel im Steigerwald verteilt liegen die Mitgliedsvereine, die einen Zusammenschluss selbst über Landkreis-Grenzen hinaus bewerkstelligt haben.

Gegründet wurden die die Zabelstein-Kicker erst Ende März des vergangenen Jahres, die JFG bietet rund 100 Kindern und Jugendlichen aus etlichen Dörfern rund um den Zabelstein die Chance, Fußball zu spielen. Fünf Mannschaften in den Altersklassen U 19 bis U 13 laufen für die JFG auf, dass sie allesamt "nur" in der Gruppe antreten, ist für 2. Vorstand Jürgen Kober nebensächlich: "Uns ist wichtig, dass alle Kinder der Mitgliedsvereine spielen können", hebt Kober das erklärte Vereinsziel hervor.

Natürlich hatten die JFG-Befürworter anfängliche Widerstände bei den Traditionalisten in den einzelnen Vereinen bekämpfen müssen, durch gute Überzeugungsarbeit konnte man aber überall Zustimmung ernten. Die Zusammenarbeit unter den einzelnen Vereinen funktionierte von Beginn an reibungslos, auch die Eltern der Nachwuchs-Kicker hätten weitere Fahrten zu entfernteren Trainingsorten durchweg akzeptiert, die jeweiligen Stammvereine der Jugendlichen unterstützen die JFG zudem hervorragend, unterstreicht Kober.

"Die JFG wird bei uns als langfristiges Projekt angesehen", ist sich der Westheimer sicher, dass diese Art der Nachwuchsförderung ein wichtiges Zukunftsmodell vor allem für kleinere Vereine ist.

Mehr als zufrieden mit dem Zusammenschluss ist man auch im Haßgau, bei der JFG Hofheimer Land. Hier haben der SV Hofheim, der SV Rügheim, der TSV Goßmannsdorf und die SG Lendershausen/Ostheim aus der Not eine Tugend gemacht und auf Initiative des SV Hofheim 2009 eine JFG gegründet. Insgesamt fünf Mannschaften gehen für das Hofheimer Land ins Rennen. Vier Teams spielen in der Kreisliga, die zweite U 15-Mannschaft in der Gruppe.

Das ist insgesamt "gut angelaufen", meint JFG-Vorstand Björn Werner zu dem Projekt im Haßgau. Nachdem die Idee geboren war, habe man in Mitgliederversammlungen die wenigen kritischen Stimmen in den Vereinen von der Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit den Nachbar-Vereinen überzeugen können, letztlich gab es eine deutliche Zustimmung zum Zusammenschluss.

Und die wird wohl immer größer, denn der sportlicher Aufschwung im zweiten Jahr des Bestehens - die U 19 liegt immerhin auf Platz 2 in der Kreisliga - gibt den Verantwortlichen nachträglich Recht.

"Bei uns profitieren alle beteiligten Vereine", so Werner, der sich überzeugt zeigt, dass ohne die JFG den kleinen Vereinen nicht nur im Haßgau das Aussterben droht.

Wie gut das Zusammenwirken der vier beteiligten Vereine funktioniert, zeigt auch die Flexibilität, unter anderem bei der Auswahl der Trainingsorte. Auch sind alle Mannschaften der JFG Hofheimer Land mit eigenen Trikots ausgestattet, bei den Zabelsteinern hat bislang lediglich die U 13 eigene Trikots, die anderen Mannschaften spielen noch in den Farben der Stammvereine.

Einen weiteren Vorteil der Jugendfördergemeinschaften gegenüber den Spielgemeinschaften wollen die Haßgau-Kicker nutzen, denn mit dem SV Friesenhausen (Gemeinde Aidhausen) ist ein weiterer Verein im Gespräch, der JFG beizutreten. Dies wäre bei einer SG nicht ohne weiteres möglich.

Für Björn Werner ist eine Erweiterung über die Stadtgrenze hinaus also kein Problem, Kreis-Juniorenleiter Gottfried Bindrim hat da allerdings schon eher Bauchschmerzen: "Der regionale Bezug ist da schon wichtig, zu weit auseinander sollten die beteiligten Orte nicht liegen."

Bericht Bote vom Haßgau 18.12.10

Von der Abwehr im Sturm und vom Dino in der Krippe

Juniorenfördergemeinschaft Hofheimer Land mit guter Bilanz: Gute Platzierungen in der Kreisliga

(sc) Zum zweiten Mal nach ihrer Gründung im Jahr 2009 begingen die Fußballer der Juniorenfördergemeinschaft (JFG) Hofheimer Land eine vorweihnachtliche Feier im TSV-Sportheim Goßmannsdorf.

TSV-Vorsitzende, Julitta Ott, gab den jungen Kickern in unnachahmlicher Weise einige Tipps mit auf den Weg, so zum Beispiel, dass die Abwehr beim Fußball im Sturm beginne. Hier spreche sie aus eigener Erfahrung, da sie selbst früher im Tor der Damenmannschaft des FC Schweinfurt 05 gestanden habe. Björn Werner, der Vorsitzende der JFG, betonte ausdrücklich die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorstand und zwischen den Trainern und Betreuern. Stolz ist er darauf, dass sich inzwischen alle Teams, von der U13 bis zur U19, in der Kreisliga etabliert haben und dort auch gute Platzierungen belegen. Aushängeschild sei aktuell die U19, die punktgleich mit dem Zweiten auf Platz drei der Tabelle stehe. Werner dankte der Hofheimer Geschäftswelt, die durch Spenden eine solide Ausstattung der Juniorenfußballer gewährleiste. Nach einer musikalischen Einlage durch Jan Höhn-Schüßler am Akkordeon erheiterte der Torhüter der U13, Nikolas Schmitt, das Publikum mit einer humorvollen Weihnachtsgeschichte in fränkischer Mundart. Mit stoischer Ruhe berichtete er von seiner Weihnachtskrippe, die er mit den ungewöhnlichen Gästen, unter anderem einem Dinosaurier, bestückt hat, da ihm Tiere, wie Ochs und Esel, doch etwas zu langweilig erschienen. Ärger in der Familie war natürlich vorprogrammiert.

Unter weihnachtlichen Klängen von Jan Höhn-Schüßler zog dann ein echter JFG-Fan (Herbert Jung), ausgestattet mit Schals und Trikot, ins Sportheim ein. Dieser wusste vieles über die Mannschaften von der U13 bis hin zur U19 zu berichten und ließ dabei auch Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler nicht außer Acht.

Im Anschluss wurden alle Mannschaften mit einheitlichen Trainingspullovern bedacht. Drei Spieler der U15 (Manuel Ankermüller, Bastian Walk und Felix Weisheit) gaben dann noch die lustige, aber auch zum Nachdenken anregende Geschichte „Die Weihnachtsbeleuchtung“ zum Besten.



 

Mainpostartikel vom 31.07.2010

Hauptziele der Saison erreicht

Versammlung der JFG: Alle Mannschaften halten sich in der Kreisliga

Der Vorsitzende der Jugendfördergemeinschaft (JFG) Hofheimer Land, Björn Werner, zog auf der Jahresversammlung eine positive Bilanz. Anwesend waren Vorsitzende und Vertreter der Hauptvereine SV Hofheim, TSV Goßmannsdorf und SV Ostheim. Manfred Bayer, Julitta Ott und Otto Schmidt hoben die gute Zusammenarbeit und die Jugendarbeit, die die Vorsitzenden, Trainer und Betreuer der JFG leisten, hervor. Letzteres sei für alle ein unverzichtbarer Beitrag für eigenständige Seniorenmannschaften in den jeweiligen Stammvereinen.

Stolz berichtete Werner, dass die gesteckten Ziele für die Saison 2009/10 erreicht wurden. Alle Mannschaften in der Kreisliga konnten sich in der Klasse halten. Dies sah im Verlauf der Saison nicht immer so rosig aus, aber mit einem beeindruckenden Endspurt, vor allem der U 19-Junioren, haben es dann doch alle Mannschaften geschafft.

Dank an Geschäftswelt

Er dankte den Stammvereinen, die in vielerlei Hinsicht die JFG unterstützt haben. Zudem galt sein Dank der Geschäftswelt von Hofheim und Umgebung, die durch großzügige Spenden die Ausstattung der JFG mit Trikot-Sätzen, Trainingsanzügen und T-Shirts, ermöglichten.

Mit Ausblick auf die kommende Saison wünscht sich Werner weiterhin die gute Zusammenarbeit in der JFG und mit den Stammvereinen, verbunden mit der Hoffnung, dass aus den Reihen der Eltern der eine oder andere sich zur Übernahme eines Betreuerposten oder anderer Aufgaben bereit erkläre.

Durch den krankheitsbedingten Ausfall des bei der Gründungsversammlung gewählten Schriftführers Matthias Lorenz wurden Werner Kaffer als Schriftführer und Bernd Schuhmann als Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt.

Laut Kassiererin Anett Bürkner hat die JFG in ihrer ersten Saison einen kleinen Überschuss erwirtschaftet.

Trainer und Betreuer blickten auf die Saison zurück. Für viele Jugendliche war die Umstellung auf die verschiedenen Trainings- und Spielorte kein großes Problem, jedoch mussten sie sich erst im Lauf der Saison kennenlernen und aufeinander abstimmen. Die Absprachen zwischen den Mannschaften funktionierten von Anfang an sehr gut, und so konnten immer wieder auch Spieler aus einer niedrigeren Altersgruppe in der nächst höheren eingesetzt werden. In der kommenden Saison wird die JFG in allen vier Altersklassen wieder in der Kreisliga vertreten sein. Oberstes Ziel ist wieder der Klassenerhalt. Erfreulich wäre natürlich auch der ein oder andere Platz an der Tabellenspitze.

Während die U15-Junioren mit einer zweiten Mannschaft auf Großfeld antreten werden, erfolgt für die zweite Mannschaft der U 13-Junioren der Spielbetrieb auf Kleinfeld.

 

Mainpostartikel vom 14.12.2009

Trikotsatz für die Jugendfördergemeinschaft

Erste vorweihnachtliche Feier im Sportheim des TSV Goßmannsdorf
 

Vorsitzender Björn Werner ließ in seiner Ansprache kurz die vergangenen Monate Revue passieren, von der Idee einer JFG, über die Gründung im März dieses Jahres, die Aufnahme des Spielbetriebs bis hin zur Weihnachtsfeier. Er betonte ausdrücklich die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Vorstandschaft und zwischen den Trainern und Betreuern. „Die JFG kam zur rechten Zeit und war für die kleinen Vereine die einzige Chance, den Fußballbetrieb bei den Junioren im Hofheimer Umland aufrecht zu erhalten.“

Nach einer musikalischen Einlage durch Felix Weisheit (Keyboard) und Ali Walk (Trompete) erheiterte der stellvertretende Vorsitzende der JFG, Alex Gräf, das Publikum mit einer winterlichen Satire.

Unter Schifferklavierklängen des U13-Spielers Jan-Michael Höhn-Schüßler zog der Nikolaus (Herbert Jung) ins Sportheim ein. Dieser wusste so einiges über die Mannschaften von der U13 bis hin zur U19 zu berichten und ließ dabei auch Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler nicht außer Acht. Alle Mannschaften wurden mit einheitlichen Trainingsanzügen bedacht, welche unter anderem durch Spenden vieler Geschäftsleute aus Hofheim und Umgebung finanziert werden konnten.

Mit einer Überraschung wartete der U13-Trainer Joachim Müller auf. Er präsentierte einen neuen Trikotsatz mit der Aufschrift „JFG Hofheimer Land“, gespendet von der Firma Albert Regel (Kassel). Somit kann erstmals ein Team der JFG mit ihrem Vereinsnamen auf dem Rücken antreten.

Am Ende der Veranstaltung zollte Werner dem gastgebenden Verein TSV Goßmannsdorf ein Lob für die Bewirtung und bedankte sich für die Bereitstellung des Sportheims. Ein gemütliches Beisammensein rundete die kurzweilige vorweihnachtliche Feier ab.

Redaktionsmitglied Brigitte Schubart

Maipostartikel 27.07.2009

HOFHEIM
Solide Basis für den Jugendfußball
Fördergemeinschaft Hofheimer Land vor Start
(sc) Im März dieses Jahres wurde mit der Gründung der Juniorenfördergemeinschaft (JFG) Hofheimer Land der Grundstein gelegt mit der Absicht, für den Juniorenfußball im Raum Hofheim dauerhaft eine solide Basis zu finden. Die Stammvereine der JFG, der SV Hofheim, die SG Lendershausen/Ostheim, der SV Rügheim und der TSV Goßmannsdorf übertrugen damals ihre Altersbereiche von den U13- bis U19-Junioren ab der Spielsaison 2009/2010 in die Hände der JFG Hofheimer Land. ANZEIGE
Das Vorstandsgremium der JFG hat nun in den vergangenen Monaten in zahlreichen Sitzungen und Gesprächen die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die jugendlichen Fußballer in der Saison 2009/2010 altersgerecht und leistungsfördernd dem runden Leder nachjagen können.

Beim Bayerischen Fußballverband wurden nun sieben Mannschaften mit insgesamt 115 Spielern zum Spielbetrieb angemeldet. Im Einzelnen sind dies: Eine U19-Mannschaft (A-Junioren) mit Spielort Lendershausen, zwei U17-Teams (B-Junioren), die beide in Hofheim antreten, zwei U15 (C-Junioren) mit den Spielorten Hofheim und Rügheim und zwei U13 (D-Junioren), die in Ostheim und Goßmannsdorf ihre Heimspiele austragen.

Die ersten Mannschaften der JFG spielen allesamt in der Junioren- Kreisliga Schweinfurt, die zweiten in der Gruppe des Spielbezirks Schweinfurt. Bei der Auswahl der Heimspielorte wurde jedem beteiligten Verein zumindest eine Mannschaft zugeteilt, so dass der Jugendfußball in allen Orten präsent ist.

Die Trainingseinheiten finden je Altersgruppe in der Regel gemeinsam statt. Zudem wurden bisher schon einige gemeinsame Aktivitäten (Trainingsabende und Spiele) durchgeführt, um den jungen Fußballern aus den verschiedenen Vereinen schon frühzeitig die Möglichkeit zu geben, sich zusammenzufinden. Die Saisonvorbereitungen der sieben Mannschaften starten zwischen 10. und 28. August. Die Termine werden im Detail noch bekannt gegeben.

Sicherlich wird das Zusammenwachsen der Teams für Trainer und Betreuer in den nächsten Wochen die wichtigste Aufgabe sein. Mit der Einführung der JFG Hofheimer Land wurde jedenfalls rechtzeitig die Grundlage geschaffen Juniorenspielern die Möglichkeit zu geben, ihrem Alter entsprechend leistungsorientiert und zudem heimatnah dem Fußballsport nachzugehen.

Sollten aktive oder ehemalige aktive Fußballer daran interessiert sein, sich als Trainer, Betreuer oder Spieler in das Projekt JFG Hofheimer Land positiv einzubringen, steht als Ansprechpartner der Vorsitzende Björn Werner unter Tel. (0 95 23) 50 21 70 zur Verfügung.

 

Mainpostartikel: 22.03.2009

GOSSMANNSDORF
Gemeinsam ist man wieder stark
Gründungsversammlung der neuen Juniorenfördergemeinschaft Hofheimer Land e. V.

Bei zahlreichen Zusammenkünften von Vertretern des SV Hofheim, des TSV Goßmannsdorf, des SV Rügheim sowie der SG Lendershausen/Ostheim war schon lange über eine mögliche Juniorenfördergemeinschaft Hofheimer Land diskutiert worden. Am Samstag fand nun die Gründungsversammlung dieser kurz JFG genannten Gemeinschaft statt.

Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst sagte, es gebe keinen anderen Weg. Denn es sei absehbar, dass in einzelnen Vereinen künftig nicht mehr für alle Altersklassen (U13- bis U19-Junioren) noch Fußball-Mannschaften aufgestellt werden können. Von dem Miteinander und dem Zusammenwachsen der Vereine könnten alle profitieren.

Joachim Derra vom SV Hofheim erläuterte den Zweck der JFG, die durch die geburtenschwachen Jahrgänge nötig geworden ist. So könnten alle Kinder altersgerecht spielen. Da nun mehrere Sportplätze zur Verfügung stehen, seien auch bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten gegeben. Derra ist sich sicher, dass sich auch die Spielerqualität verbessern werde.

Nachdem sich alle vier beteiligten Vereine vorgestellt hatten, verlas Andreas Müller vom TSV Goßmannsdorf die Vereinssatzung, die bereits vom Finanzamt Zeil und Amtsgericht Haßfurt geprüft und akzeptiert worden ist. Björn Werner vom SV Rügheim stellte die Gründungsfrage. Nachdem 34 Beitrittserklärungen abgegeben wurden, wurde der Vorstand unter Wahlleiter Wolfgang Borst gewählt.

Vorsitzender ist Björn Werner (SV Rügheim). Sein Stellvertreter ist Alexander Gräf (SV Hofheim). Schriftführer ist Matthias Lorenz (TSV Goßmannsdorf) und Kassier Annett Bürkner (SG Lendershausen-Ostheim). Beisitzer sind Joachim Derra (SV Hofheim), Bernd Hirschlein (SV Rügheim), Andreas Müller (TSV Goßmannsdorf) und Heinz-Günther Weiß (SG Lendershausen-Ostheim). Kassenprüfer sind Werner Kaffer (TSV Goßmannsdorf) und Gerald Zimmermann (SG Lendershausen-Ostheim). Spieler, Vorstandsmitglieder, Trainer und Betreuer der JFG, die in der Saison 2009/2010 startet, müssen keine Beiträge zahlen. Der Jahresbeitrag für passive Jugendliche wurde auf zehn und der für Erwachsene auf 20 Euro festgelegt.
 

Redaktionsmitglied Brigitte Schubart

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